Vita

Andrea Dürr
 

Geboren bin ich im Januar 1961 im schönen Kinzigtal.
Ich lebe seit 1980 in Freiburg und bin seit 1988 verheiratet
mit dem Regisseur und Theaterinhaber Hans Dürr
(www.theater-duerr.de), mit dem ich zwei erwachsene
Töchter habe.

Seit dieser Zeit beschäftige ich mich auch ernsthaft mit der
Malerei und durchlief verschiedene Ausbildungsphasen.
Ich begann als Autodidakt mich mit der ausdrucksstarken gegenständlichen Malerei auseinander zu setzen.
 

Daran anschließend absolvierte ich Mitte der 90-er Jahren ein Studienjahr an der freien
Schule für Malerei in Badenweiler/Lipburg unter der Leitung von Imke und Gerd Helmers. Maßgebenden Einfluss auf meine künstlerische Entwicklung sollte in den folgenden fünf Jahren das Studium der Malerei in der Malschule des australischen Künstler Paul Pollock im Albert Magnushaus in Freiburg bekommen. In dieser Zeit erlernte ich verschiedene Maltechniken und besonders das Kennenlernen der Farben in ihrer Eigenart.

Farben berühren uns, Farben spielen die Klaviatur unserer Stimmungen, Farben locken uns an und stoßen uns ab, Farben sind sinnlich. Gerade die Natur mit ihren ständig wechselnden Farben im Laufe der Jahreszeiten gab und gibt mir wichtige Impulse. Ich möchte mit meinen Bildern nicht etwas Fertiges aussagen, sondern Räume schaffen, die Türe öffnen, neugierig machen , und den eigenen Fantasien freien Lauf lassen.

Während der künstlerischen Arbeit bin ich sozusagen im ständigen Austausch mit den Farben, im ständigen Wechsel von Einfühlen und Ausdrücken versunken. So entstehen viele, teils feinste Schichten auf der Leinwand und ermöglichen Wachsen lassen, beobachten, auswählen, übermalen, wieder neu beginnen. Meine Art des Malens mit dem Prozess der Vielschichtigkeit ermöglicht das Entstehen von Räumlichkeit in den Bildern.
Diese sind transparent, ohne harte Grenzen, eher wie offene Türen, durch die ich und Sie als Betrachter wie bei einem Spaziergang flanieren können

Wichtig ist es für mich sich während des Schaffensprozess zu üben in Absichtslosigkeit, das heißt während dem Malprozess nicht einer fixen Idee zu folgen, sondern mich leiten lassen von dem , was mir im Moment entgegen kommt von den Farben.

Ich möchte noch erwähnen, dass ich bei all den Bildern mit Pigmentfarben male d.h. Ich nehme ein Pigmentpulver, rühre dies mit einem Bienenwachslasurbinder an, um das Pigment aufzulösen.

Ich kann dadurch die Dichte der Farben selbst bestimmen. Und von deckenden Farbauftrag, hier und da sogar mit ergänzenden Strukurtmaterialien, bis zu feinsten Lasuren- hauchzarten, durchscheinenden Schichten- die das Bild von innen leuchten lassen wird alles möglich.

Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz zeugen von einer intensiv gelebten Leidenschaft.